Ehrenwort

Monolog nach Motiven aus Effi Briest von Theodor Fontane — Es spielt: Birgit Corinna Lange — Text & Regie: Edda Klepp — Rosige Plakatillustration: Lena Hesse

Sah ein Knab’ ein Röslein steh’n,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und war so schön
Lief er schnell es nah zu seh’n
Sah’s mit vielen Freuden
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: “Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden.”
Röslein sprach: “Ich steche dich,
Daß du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.”
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach
‘s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

 

 

 

Das Theater NASEWEIS widmet sich in seinem neuen Stück einem Thema, das bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Theodor Fontanes Text aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mischt Regisseurin und Autorin Edda Klepp mächtig auf. Effis Geschichte trifft dabei auf die Erzählung der jungen Kosovo-Albanerin Ulerika, die im Jahre 2003 durch die Hand ihres Vaters sterben musste, weil sie sich in den falschen Jungen verliebte.

Premiere ist am 8. September 2012, 20.30h im Kammertheater Der kleine Bühnenboden in Münster

Weitere Vorstellungen:
13. September 2012, 20.30h, Kammertheater Der kleine Bühnenboden

Altersempfehlung: 16+

Eintrag vom 10. August 2012 | Kategeorie: Grafik-Design | subscribe to posts